Wirtschaftsministerin Klement und Nicole Walter-Mundt besuchen Takeda

Energiefragen und Standortsicherheit im Fokus des Austauschs

Auf Einladung der Oranienburger Landtagsabgeordneten Nicole Walter-Mundt (CDU) besuchte Wirtschaftsministerin Martina Klement (CSU) am vergangenen Donnerstag das Takeda-Werk in Oranienburg. Bei einer Werksführung und im Gespräch mit Standortleiterin Chris Buttkus ging es um die Entwicklung des Unternehmens und die Bedingungen für eine sichere Zukunft des Standorts.

Wirtschaftsministerin Martina Klement und die Landtagsabgeordnete Nicole Walter-Mundt informieren sich über die Standortbedingungen bei Takeda in Oranienburg. Foto: Takeda/StandortkommunikationWirtschaftsministerin Martina Klement und die Landtagsabgeordnete Nicole Walter-Mundt informieren sich über die Standortbedingungen bei Takeda in Oranienburg. Foto: Takeda/Standortkommunikation

„Takeda gehört seit vielen Jahren zu Oranienburg. Das Unternehmen ist einer unserer größten Arbeitgeber, ein wichtiger Steuerzahler und bietet vielen Menschen aus der Stadt und der Region einen sicheren Arbeitsplatz“, erklärt Nicole Walter-Mundt. „Deshalb ist es mir wichtig, dass wir genau zuhören: Was läuft gut, wo gibt es Schwierigkeiten und was kann die Politik konkret tun?“

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Energieversorgung. Takeda möchte Energieverbrauch und Kosten deutlich reduzieren. Solaranlagen über den Parkplätzen für Beschäftigte und Lieferanten zeigen bereits heute, wie das praktisch umgesetzt werden kann. Weitere Photovoltaikprojekte sind geplant.

Bei der Suche nach zusätzlichen Energiequellen stößt der Standort jedoch auf eine besondere Oranienburger Herausforderung: Wegen der hohen Kampfmittelbelastung kommt eine Erkundung der Tiefengeothermie derzeit nicht in Betracht. Eine mögliche Alternative ist Wasserstoff. Dafür müsste Takeda perspektivisch an die entsprechende Infrastruktur angebunden werden.

„Takeda investiert selbst viel, um Energie zu sparen und den Standort zukunftsfest aufzustellen. Jetzt müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen. Bezahlbare Energie und eine gute Infrastruktur sind entscheidend dafür, dass Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Oranienburg erhalten bleiben“, betont Walter-Mundt.

Für Nicole Walter-Mundt ist der Besuch zugleich Teil eines kontinuierlichen Austauschs zwischen Landespolitik und Oranienburger Wirtschaft. Bereits zuvor hatte Martina Klement Orafol besucht und an der Wasserstofftour in Oranienburg teilgenommen. „Unsere Stadt hat wirtschaftlich viel zu bieten. Umso wichtiger ist es, dass die Anliegen unserer Unternehmen auf Landesebene gehört werden“, so Walter-Mundt abschließend.